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Woche 5 im Kloster Einsiedeln

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Liebe Leserinen und Leser  Diese 5. Klosterwoche war für mich eine Zeit voller Dankbarkeit. Immer mehr spüre ich, dass Gott nicht nur in den grossen Festen und feierlichen Gottesdiensten gegenwärtig ist, sondern auch in den kleinen Arbeiten des Alltags, in der Natur und in den Begegnungen mit den Menschen. Mit grosser Freude durfte ich am Klosterteich mitarbeiten. Alle Fische haben den Umzug gut überstanden und schwimmen nun gesund und munter in ihrem neuen Zuhause. Es erfüllt mich mit Freude zu sehen, wie sie den Teich angenommen haben. Gemeinsam bauten wir neue Höhlen und schützende Verstecke, damit sie einen sicheren Lebensraum haben. Auch die Lurche und die Libellenlarven wurden behutsam zurück in den frischen Teich gesetzt. Dabei wurde mir bewusst, wie wunderbar Gott seine Schöpfung erschaffen hat. Jedes noch so kleine Lebewesen hat seinen Platz und seinen Wert.  Ein besonderer Höhepunkt war das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers. Der wunderbar eingerichtete obere C...

Woche 4 im Kloster Einsiedeln

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 Grüss Gott Liebe Leserinen und Leser  Die vierte Woche im Kloster war geprägt von grosser Hitze, viel Gartenarbeit und vielen kleinen Arbeiten, die zwischendurch erledigt werden mussten. Trotz der hohen Temperaturen war es eine erfüllende Woche, und ich spüre immer mehr, wie sehr mich der klösterliche Alltag bereichert. Besonders gefällt mir weiterhin das Stundengebet. Bruder Klemens hat uns diese Woche noch detaillierter erklärt, wie wir uns in den verschiedenen Gebetsbüchern zurechtfinden können. Sein Ziel ist es, dass wir uns möglichst selbstständig auf die Gebetszeiten vorbereiten können. Ich schätze diese Einführung sehr, denn das gemeinsame Gebet gibt dem Tag Struktur, Ruhe und eine besondere Tiefe. Diese Woche brachte auch viele wunderbare Tierbegegnungen mit sich , fast wie bei Franz von Assisi. Ich fühle mich in der Gegenwart von Tieren sehr wohl. Ob die Klosterkatze Heidi, die Fische im Teich, Molche und andere Lurche, die vielen Vögel wie Mauersegler und Raben oder...

Woche 3 – Klosterzeit

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Liebe Leserinen und Leser  Diese Woche war für mich sehr bereichernd und von vielen schönen Erfahrungen geprägt. Ich hatte viel Arbeit beim Erstellen der neuen Festschrift (Buch über das wider aufblühen des Klosters) geschriben wurde es von Pater Thomas. Diese Aufgabe machte mir grosse Freude, denn durch meine Ausbildung in der Drucktechnologie fiel mir die Arbeit leicht und ich konnte meine Fähigkeiten sinnvoll einbringen. Das Herz-Jesu-Fest hat mich tief berührt. Den ganzen Tag über spürte ich eine besondere Freude und eine innere Nähe zu Gott. Es war ein sehr schönes und friedvolles Gefühl. Diese Woche brachte auch eine kleine Überraschung mit sich: Pater Thomas hat die übriggeblibenen Pizzas von der Schule uns geschenkt Samuele,Pater Philipp und ich haben mit freude die Pizza 🍕 gegessen und hatten ein super Gespräch. Ich habe viel geschrieben, in verschiedenen Büchern gelesen und über viele Texte aus dem Stundengebet nachgedacht. Manche Worte gingen mir ganz tief ins Herz. Dab...

Woche 2 im Kloster Einsiedeln

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Liebe Leserinen und Leser „Der Name Jesu sei euer Gruß“ Mit diesem schönen Gruß unseres Schweizer Nationalheiligen Bruder Klaus möchte ich die zweite Woche Begrüssen.  Am Anfang der Woche feierten wir den Namenstag des heiligen Justinus, des Märtyrers und Philosophen des 2. Jahrhunderts, der seinen Glauben mutig bis zum Tod bezeugte. Pater Justinus der Klostergemeinschaft durfte an diesem Tag seinen Namenstag feiern. Spannende Entdeckungen im Klosterarchiv Am Montagnachmittag führte uns Pater Meinrad durch das Archiv des Klosters. Diese Führung war unglaublich spannend. Wir konnten uralte Bücher, über hundert Jahre alte päpstliche Bullen, Pergamente, historische Urkunden und Siegel bestaunen. Hinter jedem Dokument verbarg sich eine eigene Geschichte. Besonders faszinierend, waren die alten Fotografien. Sie ließen die Geschichte des Klosters förmlich lebendig werden. Auf manchen Bildern war zu erkennen, dass das Kloster früher viele tierische Bewohner hatte. Darunter befanden sich s...